Torat HaKalkala (Hebräisch für „Wirtschaftlehre“ oder „Wirtschaftstora“)

will eine jüdische Perspektive auf wirtschaftspolitische Herausforderungen von heute formulieren und Stellung zu aktuellen Entwicklungen und Tendenzen beziehen. Der Verein besteht aus Rechts-, Religions-, Finanz- und Wirtschaftsexperten, die die Überzeugung eint, dass sich in der Jahrtausende alten Tradition jüdischen Denkens Überlegungen, Ideen, Konzepte und Modelle finden lassen, die auch heute zur Orientierung inspirieren. So hatten bereits die Rabbinen des Talmuds anknüpfend an die Tora Vorstellungen von einer Wirtschaftsgemeinschaft entwickelt, deren Grundzüge sich in der jüdischen Überlieferung von der Antike über das Mittelalter bis in die Neuzeit hinein bewahrt haben und teilweise auch in säkularen Bewegungen Ausdruck fanden.

Wesentlich an der jüdischen Wirtschafts- und Sozialethik ist, dass sie grundsätzlich wirtschaftsfreundlich und dabei zugleich sozial eingestellt ist. Im Judentum wird die materielle Welt nicht verworfen, sondern soll durch einen bewussten Umgang mit ihr zur Heiligung des Lebens erschlossen werden. Der Mensch wird als Ko-Schöpfer Gottes angesehen. Dies befördert einen religiösen Realismus, der konkrete, wirtschaftliche Tätigkeit miteinschließt.

Aktuell

11. März, 20 Uhr
Die religiöse Bedeutung des Geldes.

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